DAS GROSSDEUTSCHE WELTREICH

Gerade hatte ich ABRAHAM KAHN abgeschlossen und war in Gedanken (und auf ebay) noch immer mit Lettland, Riga und Jelgava beschäftigt, als ich im Netz diesen Helm entdeckte. Einen deutschen Stahlhelm, den ein einheimischer Sondengänger bei Jelgava, auf dem Schlachtfeld der sechsten, sogenennten Kurlandschlacht - die Schlacht in der Abraham Kahn durch einen Bauchschuss tödlich verwundet wurde - exhumiert hatte. Manche dort bergen "Iwan" andere "Hans". Dieses war ein Helm von Hans. Er hatte genau 70 Jahre lang in der Erde gelegen. Die Rostlöcher in der Glocke erinnerten mich spontan an die Weltkarte: "Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!" Das musste diese ganze Welt sein: DAS GROSSDEUTSCHE WELTREICH! Ich half etwas nach und präzisierte die Rostlöcher in meiner Styroporvariante des Helmes etwas in Richtung der Kontinente und ließ das Ganze einen Schatten werfen, auf dem man zumindest einen Kontinent wieder erkennen kann. Die Unterseite der Aluminiumguss-Platte des Schattenwurfes ist himmelblau. Der Widerschein dieser Farbe erscheint, wenn man die Skulptur vor eine weiße Fläche hängt.

Format:  
Höhe: ca. 30 cm
Breite: ca. 50 cm
Länge: ca. 37 cm
Gewicht: ca. 20 kg
   
Entstehung: Juni 2015
Material: Aluminiumguss
Gießerei: Glassl Metallguss, Michelstadt im Odenwald

 

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